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Unser Konzept

Unser pädagogischer Ansatz

Die Grundlage unseres pädagogischen Ansatzes bildet das Konzept der offenen Arbeit angelehnt an die Reggio-Pädagogik. Die Öffnung von Gruppen und die Erweiterung von Spielmöglichkeiten in den Schwerpunktbereichen und Funktionsräumen bietet die Möglichkeit, sich entsprechend der eigenen Stärken und Interessen zu entfalten. Dies gilt nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für unser pädagogisches Team.

Die Kinder können sich täglich im gesamten Haus zwischen den acht Schwerpunktbereichen entscheiden.

Kinder aktiv in der Gemeinschaft

Die Basis der Reggio-Pädagogik ist ein Menschenbild, das das Kind nicht als leeres Gefäß sieht, in das passiv Wissen hineingefüllt werden muss. Vielmehr sollen unsere Kinder sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen. In der offenen Arbeit ist die pädagogische Hauptaufgabe, die Entwicklungspotenziale von Kindern zu beachten und ihnen in selbstinitiierten, -gesteuerten und -geregelten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für ihre persönliche Entwicklung zu schaffen.

Unterstützen und Begleiten

Wir möchten die Kinder aktiv in ihren Lernprozessen unterstützen und sehen uns als Begleiter eines jeden einzelnen Kindes. Die Kinder bekommen die Möglichkeit zum eigenständigen Handeln. Sie können selbständig entscheiden, mit welchen Materialien und Themen und in welchen Räumen sie sich beschäftigen wollen.

Erziehungspartnerschaft

Erfahrungsgemäß haben Eltern und ErzieherInnen oft eine unterschiedliche Wahrnehmung der Kinder. Ein Austausch hierüber findet täglich in Hol- und Bringsituationen statt, aber auch z.B. in regelmäßigen Elterngesprächen. Diese ständigen Gespräche auf Augenhöhe gehören zu unserem Miteinander. So arbeiten wir gemeinsam an der Begleitung unserer Kinder. 

Orientierung und Sicherheit

Bei aller Selbstbestimmung brauchen Kinder auch einen festen Rahmen, der ihnen Orientierung und Sicherheit gibt. Durch unseren Tagesablauf und Wochenplan ist dieser Rahmen gegeben. Die Angebote werden an unseren Infowänden regelmäßig dokumentiert. Wir orientieren uns an der Niedersächsischen Bildungsvereinbarung und berücksichtigen dabei folgende Bildungsbereiche:

  • Vorschule
  • Sprachentwicklung
  • Mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse
  • Bildnerisches Gestalten
  • Musik
  • Bewegung & Sport

Dokumentation der Kita-Zeit

Weitere wesentliche Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit sind gezielte Beobachtungen und die verschiedene Dokumentationen. Dadurch lernen wir die Kinder besser kennen und nehmen ihre Interessen und Kompetenzen wahr. Für jedes Kind wird in unserer Einrichtung zudem ein Portfolioordner erstellt. Darin werden die Bildungsprozesse des Kindes während der gesamten Kindergartenzeit dokumentiert. Die Portfolioordner bestehen aus Aufzeichnungen zu den Beobachtungen, Lerngeschichten und fachlich kommentierten Fotos und Werken der Kinder.

Die Eingewöhnung in unsere Kindervilla

Unser Anliegen ist es, dass sich das Kind bei uns wohl fühlt und ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Kind, Eltern und Einrichtung aufgebaut werden kann. Daher gestalten wir die Eingewöhnungsphase gemeinsam mit den Eltern individuell und nach den Bedürfnissen des Kindes. Das Kind bekommt so viel Zeit wie nötig, um sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und neue Beziehungen zu knüpfen. Dabei orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell.

Eine Erzieherin begleitet das Kind in dieser Zeit besonders und kann zukünftig als Bezugsperson angenommen werden. Sie wendet sich dem Kind intensiv zu und unterstützt den Ablöseprozess zwischen Elternteil und Kind.

Die Bezugserzieherin ist während der Eingewöhnungszeit bis zur eigenständigen Lösung des Kindes die wichtigste Ansprechpartnerin. Allerdings relativiert sich die Bezugszuständigkeit mit der Zeit, da alle Erzieherinnen als Bezugspersonen wahrgenommen werden.

 

Projektarbeit

In der Reggio-Pädagogik spielt die Projektarbeit als Handlungsform eine zentrale Rolle. Unsere vielfältigen Projekte, entwickeln sich aus den aktuellen Interessen und Themen der Kinder. Diese werden in die pädagogische Arbeit aufgenommen und gemeinschaftlich - auch schwerpunktüberreifend - weitergestaltet.

Ein Projekt kann eine Stunde dauern oder sich über mehrere Monate hinziehen. Ausgangspunkt für Projekte ist das Interesse der Kinder an einem Thema. Das können Fragen sein, die die Kinder stellen oder ein Interesse, das die Erzieherinnen beim Spiel der Kinder wahrnehmen. Wir beobachten die Kinder im Spiel und orientieren uns an ihren Bedürfnissen und Interessen. Daraus entwickeln sich häufig Gespräche und bestimmte Ideen, die dann mit den Kindern weiter verfolgt werden können. Dabei geht es nicht darum, die Fragen zu beantworten, sondern den Kindern Mittel und Möglichkeiten an die Hand zu geben, selbst Lösungswege herauszufinden. Nicht das Ergebnis ist wichtig, sondern der Weg dahin. Somit stellen Projekte ein entdeckendes und forschendes Lernen mit allen Sinnen dar.

So beschäftigten sich die Vorschulkinderim letzten Kita - Jahr z.B. im Rahmen vom "Kivi - Club" mit dem Künstler "Hundertwasser".

Unser Essen

Alle Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Knuspern am Nachmittag) werden von unserer Köchin zusammengestellt und frisch zubereitet. Der Fokus liegt auf einer kindgerechten und ausgewogenen Ernährung. Dabei werden hauptsächlich saisonale und regionale Produkten verwendet. Besondere Ernährungsbedürfnisse können wir selbstverständlich berücksichtigen.